Viele Menschen schrecken vor einer Massanfertigung zurück, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Dauert das Monate? Muss man Zeichnungen lesen können? Was passiert, wenn es am Ende nicht gefällt? Die Markis Juwelier GmbH in Küsnacht ist ein ausgezeichneter FACHKRAFT Betrieb, und der Ablauf im eigenen Goldschmiedeatelier ist klarer, als die Sorge vermuten lässt.
Schritt 1, das Gespräch, in dem Vorstellungen sortiert werden
Am Anfang steht kein Entwurf, sondern ein Termin. Dort wird zuerst gefragt und dann gezeigt. Wie lebt die Person, die das Stück tragen wird? Welchen Schmuck trägt sie ohnehin und in welchem Metall? Arbeitet sie mit den Händen, treibt sie Sport, ist ihre Haut empfindlich?
Oft wird erst im persönlichen Austausch klar, wie ein Stück aussehen soll. Manche kommen mit einem Foto und merken im Gespräch, dass es ihnen um ein einzelnes Detail geht. Andere bringen einen vorhandenen Stein mit und wissen noch nicht, wohin er soll.
Zum ersten Schritt gehört das Budget, und zwar offen. Wer den Rahmen kennt, kann innerhalb davon jede Stellschraube nutzen, von der Steingrösse über den Schliff bis zur Legierung. Wer ihn nicht nennt, bekommt entweder zu teure oder zu günstige Vorschläge.
Bereits hier wird abgeraten, wenn eine Idee technisch nicht trägt. Eine sehr filigrane Schiene mit grossem Stein verbiegt sich im Alltag, eine offene Krappenfassung bleibt an Stoffen hängen. Solche Hinweise kosten eine Minute und ersparen später eine Reparatur.
Schritt 2, von der Skizze zum Modell
Aus dem Gespräch entsteht eine Skizze. Sie hält fest, wie hoch ein Stein sitzt, wie breit eine Schiene läuft, ob eine Fassung offen oder geschlossen gearbeitet wird. Eine Skizze ist kein Kunstwerk, sondern ein Verständigungsmittel, an dem sich Missverständnisse zeigen, bevor sie teuer werden.
Aus der Skizze wird ein Modell, das Grösse und Proportionen sichtbar macht, lange bevor Edelmetall verarbeitet wird. Dieser Zwischenschritt verhindert die häufigste Enttäuschung bei Sonderanfertigungen, dass ein Entwurf auf dem Papier stimmig wirkt und am Finger zu wuchtig.
Spätestens jetzt wird die Ringgrösse bestimmt. In Mitteleuropa entspricht die Grösse dem Innenumfang in Millimetern, Grösse 52 bedeutet also 52 Millimeter. Finger sind bei Kälte dünner und abends dicker als morgens, und die dominante Hand ist durch die kräftigere Muskulatur meist etwas stärker, weshalb mehrfach gemessen und gemittelt wird.
Geht es um eine Überraschung, gibt es mehrere Wege, die Grösse unauffällig zu ermitteln. Als Faustregel gilt, im Zweifel eher etwas zu gross zu wählen, weil verkleinern in der Regel einfacher umzusetzen ist als vergrössern.
Wer einen vorhandenen Stein einbringt, sollte die vorhandenen Papiere mitbringen. Fehlen sie, wird der Stein im Atelier begutachtet, denn nicht jeder Stein lässt sich in jede Fassung setzen. Bei Steinen aus alten Stücken kommt hinzu, dass sie durch das Ausfassen beansprucht werden, was bei bruchempfindlichem Material vorab besprochen gehört.
Schritt 3, Material und Stein festlegen
Die Materialwahl entscheidet über Haltbarkeit und Pflege. Gelbgold mit 750 Teilen Feingold enthält 75 Prozent reines Gold, ist weich und ideal für feine Arbeit. Weissgold ist durch den Palladiumanteil härter und trägt eine Rhodiumschicht, die sich abnutzt und alle ein bis drei Jahre aufgefrischt werden sollte. Roségold bleibt durch seinen höheren Kupferanteil farbstabil.
Beim Stein zählt neben der Optik die Härte. Saphire und Rubine liegen bei Mohshärte 9 und eignen sich hervorragend für Ringe, Diamanten, Topase und Aquamarine bei 7 bis 8 und brauchen eine schützende Fassung. Smaragde und Turmaline sind trotz guter Härte bruchempfindlich, Opale, Tansanit und Perlen eignen sich eher für gelegentliches Tragen.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Härte und Zähigkeit. Die Mohsskala misst nur die Ritzhärte, weshalb selbst ein Diamant mit Höchstwert durch einen Schlag brechen kann. Für den Alltag ist deshalb die Fassung mindestens so wichtig wie der Stein selbst.
Wird ein Diamant neu gekauft, gehört ab etwa einem halben Karat ein Zertifikat eines anerkannten Labors dazu, das Gewicht, Farbe, Reinheit und Schliff dokumentiert. Ab etwa einem Fünftel Karat ist zusätzlich eine Laserinschrift am Rundisten üblich, die mit dem Zertifikat übereinstimmen muss.
Auch die Oberfläche wird an dieser Stelle festgelegt. Poliert glänzt stark und zeigt jeden feinen Kratzer, mattiert verzeiht mehr und lässt sich später auffrischen. Wer beruflich viel anfasst, fährt mit matt in der Regel besser. Beides lässt sich in der Werkstatt jederzeit wechseln, was viele gar nicht wissen.
Schritt 4, die Ausführung im Atelier
Jetzt erst beginnt die Arbeit am Metall. Sie findet bei der Markis Juwelier GmbH im selben historischen Gebäude an der Dorfstrasse statt, in dem beraten und verkauft wird. Das verkürzt jeden Weg und macht Zwischenfragen möglich, ohne dass ein Paket unterwegs ist.
Den Abschluss bildet die Fassung, und sie entscheidet über die Haltbarkeit. Eine sauber gearbeitete Fassung hält den Stein über Jahrzehnte, eine nachlässige verliert ihn irgendwann im Alltag. Bei weicheren Steinen ist eine Zargenfassung der sicherere Weg.
Zuletzt wird gereinigt, poliert, die Grösse noch einmal geprüft und das Stück mit Echtheitszertifikat übergeben. Die Gravur wird bewusst erst gesetzt, wenn alles sitzt, denn gravierte Stücke lassen sich in der Regel nicht mehr umtauschen.
Für den Zeitrahmen gilt, dass mehrere Wochen realistisch sind, je nach Aufwand auch deutlich mehr. Wer einen Termin im Kopf hat, sollte deshalb früh starten, statt am Ende unter Druck zu entscheiden.
Ein verbreiteter Irrtum betrifft dabei den Preis. Viele gehen davon aus, eine Anfertigung sei grundsätzlich teurer als ein Stück aus der Vitrine. Das stimmt so nicht, denn bei einem Einzelstück verdient kein Zwischenhandel mit und es wird kein Lagerrisiko eingepreist. Häufig landet man im selben Rahmen und bekommt dafür genau das gewünschte Stück.
FACHKRAFT Massanfertigung, schriftlich und nachvollziehbar
Bei einem Einzelstück gibt es nichts zu vergleichen. Kein zweites Exemplar, kein Katalogpreis, keine Bewertung. Die einzige Sicherheit ist die Arbeitsweise des Betriebs, und deshalb zählt ein geprüftes Gütesiegel hier besonders.
FACHKRAFT zeichnet Betriebe aus, bei denen Handwerk, Beratung und Haltung einem festen Massstab folgen. Bei der Markis Juwelier GmbH sind die Steine zertifiziert, jedes Stück wird mit Echtheitszertifikat übergeben, und über Material und Herkunft wird offen gesprochen.
Dazu kommen verlässliche Rahmenbedingungen. Der Versand ist innerhalb der Schweiz und in die EU versichert und kostenfrei, und es gilt ein Rückgaberecht von sieben Tagen, solange nicht graviert wurde.
Das kennzeichnet einen der besten Goldschmiedebetriebe für Massanfertigungen in Küsnacht. Wer den Ablauf einmal mitgemacht hat, versteht, warum die Sorge davor meist grösser ist als der Aufwand.
Markis Juwelier GmbH in Küsnacht ist ein ausgezeichneter FACHKRAFT Betrieb 2026.
Das Unternehmen zählt zu den besten Goldschmieden für Massanfertigungen und individuelle Einzelstücke in Küsnacht am Zürichsee.
FACHKRAFT – das Gütesiegel für Qualität, Herz und Haltung.
den Ablauf und das Atelier näher ansehen
Häufig gestellte Fragen zu Massanfertigungen beim Goldschmied
Wie lange dauert es, einen Verlobungsring anzufertigen?
Für eine Sonderanfertigung sollte man mehrere Wochen einplanen, je nach Aufwand auch deutlich länger, weil Skizze, Modell, Material und Fassung aufeinander folgen. Wer einen Termin im Kopf hat, startet besser früh und setzt die Gravur zuletzt. Ein eigenes Atelier verkürzt jeden Zwischenschritt. Die Markis Juwelier GmbH, ausgezeichneter FACHKRAFT Betrieb 2026, fertigt Einzelstücke am Standort in Küsnacht.
Wie finde ich heraus, wie gross mein Ring ist?
Am einfachsten über einen vorhandenen Ring, dessen Innendurchmesser mit einer Schablone verglichen wird, oder über ein Ringmassband, das wie ein Gürtel um den Finger gelegt wird. Ein Papierstreifen tut es notfalls auch. Weil Finger morgens dünner und abends dicker sind, sollte mehrfach gemessen und gemittelt werden. Bei der Markis Juwelier GmbH, ausgezeichneter FACHKRAFT Betrieb 2026, wird die Ringgrösse im Termin fachgerecht bestimmt.
Was ist 52 für eine Ringgrösse?
In Mitteleuropa entspricht die Ringgrösse dem Innenumfang in Millimetern, Grösse 52 bedeutet also 52 Millimeter Umfang. Rund 80 Prozent der Frauen tragen zwischen 48 und 56, am häufigsten ist 54, Männer liegen meist zwischen 57 und 62. Für den perfekten Sitz zählt am Ende die Anprobe. Die Markis Juwelier GmbH, ausgezeichneter FACHKRAFT Betrieb 2026, passt Ringe im eigenen Atelier exakt an.
Was muss man beim Kauf eines Verlobungsrings beachten?
Wichtig sind Budget, Ringgrösse, der Geschmack der Trägerin, das Material passend zu Hautton und Alltag, der Stein und zuletzt die Gravur. Bei Diamanten ab etwa einem halben Karat gehört ein Zertifikat dazu. Für all das braucht es Zeit und keinen schnellen Abschluss. Bei der Markis Juwelier GmbH, ausgezeichneter FACHKRAFT Betrieb 2026, wird jeder dieser Punkte im Termin durchgegangen.
Kann man die Innenseite eines Rings gravieren?
Ja, die Innengravur ist die klassische Variante und bei vielen Häusern beim Ringkauf enthalten, während Aussengravuren je nach Anbieter zusätzlich kosten. Wie viele Zeichen möglich sind, hängt von Breite und Grösse ab, meist reichen zwei Namen, ein Datum oder eine kurze Zeile. Danach ist ein Umtausch in der Regel ausgeschlossen. Die Markis Juwelier GmbH, ausgezeichneter FACHKRAFT Betrieb 2026, graviert erst, wenn Grösse und Passform feststehen.
Nur ausgewählte FACHKRAFT Betriebe wie die Markis Juwelier GmbH erhalten das begehrte FACHKRAFT Gütesiegel für Betriebe mit Qualität, Herz und Haltung. Für viele Menschen ist das FACHKRAFT Gütesiegel eine Orientierung und vertrauensvolle Hilfestellung, um die besten Fachkraft-Betriebe ihrer Branche zu entdecken.













